Wachau Climbing Klettern in der Wachau

31May/072

Klettern am Table Mountain

Autor: Gernot Goluch

Durch einen beruflichen Glücksfall (Konferenz) konnte ich einige Tage in Kapstadt verbringen und musste natürlich auch hier ein wenig dem Klettervergnügen frönen. Herausgekommen sind 2 Trad-Touren am Table Moutain im unglaublich perfekten Sandstein, die ich mit einem Kapstädter Bergführer beklettern konnte. Leider hab ich nicht sehr viele Fotos gemacht (2 Fotos im weiteren Artikel sind von der Page: http://www.climb.co.za)

Jacobs Ladder (6)

Tolle 3-4 Seillängenroute. Einer der Klassiker am Table Mountain. Tolle Riss und Plattenkletterei in perfektem Sandstein. Danach eine 120 Meter lange Abseilfahrt (wird am Table Mountain von AbseilAfrica Touristen angeboten, wir durften das Seil gratis nutzen).

Magntic Wall (7-)

Tolle 3-4 Seillängenroute. Ebenfalls ein Klassiker am Table Mountain. Unglaubliche Abschluss- Plattenkletterei in perfektem Sandstein (mit einem ordentlichen RunOut, den ich aber am hinteren Seilende recht gut genießen konnte ;-) ).

14May/061

Sardinien

Einige objektiv subjektive Eindrücke zu einer Kletterreise nach Sardinien, gedacht als persönliche Betrachtungen und Informationsquelle für interessierte zukünftige Sardinienreisende. Mit dem Auto trotz problemloser Verkehrsverhältnisse insgesamt doch recht mühsam (ca. 9h Fahrzeit für Wien-Livorno) nach Livorno. Mit der Fähre (Abfahrt2200), die man so spät wie möglich betreten sollte (Empfehlung: Verpflegung und Schlafsack für die Überfahrt nicht vergessen!), über Nacht nach Olbia (Ankunft 630)

Um die Insel besser kennen zulernen nehmen wir nicht die kostenfreie Autobahn, sondern die Küstennahe Strasse, was wohl schöne landschaftliche Einblicke bescherte, das Reisetempo jedoch extrem drosselt, und die Magennerven aller Fahrgäste gehörig strapaziert.

Wilde und archaische Berglandschaften, Herden von Kühen, Schafen, Ziegen und einiger „Halbwildschweine“ sind häufig anzutreffende Bewohner Sardiniens, wobei man diesen auch mitten auf der Strasse begegnet, da man Zäune nicht kennt (man ist ja auch auf einer Insel ;-) )

Im Supramonte wie die Landschaft genannt wird, in dem Dorf Girasole zwischen Baunei und Tortoli haben wir ein reizendes Hotel welches entgegen den herrschenden Unkenrufen völlig untouristisch eine sehr gute Qualität zu einem günstigen Preis offeriert.
Die nächsten 9 Tage sollen nun ausschließlich dazu dienen dem Klettern zu frönen.

Die berühmten Gebiete von Cala Gonnone und Isili sind zwar nur 50 bis 60 km von unserem Basislager entfernt, und stehen auch auf dem Programm. Um nach Cala Gonnone zu gelangen brauchen wir aber eine gute Autostunde und einen starken Magen.

Eine wichtige Tatsache wir uns nun klar – will man klettern, so wähle man seine Ziele nahe – es gibt ja auch reichlich davon!

Cala Gonnone ist ja zu Recht einer der bekanntesten Orte. Landschaftlich sehr reizvoll am Meer gelegen bietet es viele Gebiete rund um den Ort, die sogar zu Fuß ohne größeren Aufwand erreicht werden können.
Die Ausstattung und Absicherung der Gebiete ist mustergültig. Der große Nachteil ist aber in der in letzter Zeit üblich gewordenen Unsitte, die leider immer mehr Klettertouristen an den Tag legen zu finden. Man trifft hier ein buntes Gemisch an Leuten, die ihre Seile in Routen hängen, diese den ganzen Tag belegen, meist den Schwierigkeiten der Route in keiner Weise gewachsen, sich lautstark produzierend über Schwierigkeitsgrade oder die sonst üblichen Themen ergehen.

Toprope und sich an den Schlingen hochkämpfenden Selbstdarstellern ist man hier schutzlos ausgeliefert. Eine Atmosphäre die wie sie scheint von immer mehr geschätzt und gesucht wird, kann nach einigen Stunden ordentlich nervig werden, auch wenn des Fels noch so schön ist.

Wer es in der Region um Cala Gonone doch etwas ruhiger haben will findet diese im Arcadeo, ein bisschen abseits vom Meer gelegen. Dort wartet toller Fels und ebenso tolle Routen die sich mit den berühmten Buchten und Klippen am Meer sicherlich messen können.

In den weiteren Tagen verlagern wir uns in die weniger gerühmten Gebiete von Baunei (Villagio Gallico, Creuza de ma) und in die Umgebung von Jerzu, Ulassei & Osini.

Der Canyon von Sa dappara, das Palazzo d’inverno, Die Isola del tesoro und Il castello sind die Gebiete die wir nun besuchen.
Bis auf ein paar Hirten und einige vereinzelte Seilschaften sind Schafe und Ziegen und die bereits erwähnten „Halbwildschweine“ die einzigen Lebewesen denen wir hier begegneten.

Bemerkenswerter Weise treffen wir auch ein österreichisches Team, das wir seit einigen Jahren immer wieder treffen und das offensichtlich unseren Klettergeschmack teilt!

Phantastischer Fels, perfekte Absicherung riesige Routenauswahl auch leichterer gut gesicherter Wege, tolle Landschaft und bestes Kletterwetter lassen uns vergessen auch einmal einen Ruhetag einzulegen. Nähere Informationen zu diesen Gebieten finden sich unter anderen unter den folgenden Weblinks: www.ulassai.net, www.coronn.com, www.toscoclimb.it, www.triesteonsight.it, www.stonemonkey.dk.

Speziell dass Villagio Gallico wird wegen seiner Nähe zu unserem Quatier und ebenso wegen seiner phantastischen Linien zu unserem “Hausberg” ernannt und öfters als einmal besucht. Die Absicherung ist top, der Zustieg gleich null (was für manche Kletterer bekanntlich kein allzu großer Nachteil ist ;-) ) und die Routen, egal in welchem Schwierigkeitsgrad, ein Genuß .

Die roten Basaltfelsen von Arbatax und am Rückreisetag das Gebiet von Siniscola runden die Eindrücke einer perfekten Kletterwoche ab.

Da wir sogar in den von uns besuchten Gebieten nur einen Bruchteil der Möglichkeiten kennen lernen durften, zeigt uns ein Blick in den tollen Führer von Maurizio Oviglia, dass man noch oft nach Sardinien fahren muss, um sich einigermaßen als Kenner der Insel bezeichnen zu können!

Josef Brandl & Gernot Goluch, April 2006

Gute Information rund um Sardinien unter www.sardinien-entdecken.de/

3Nov/051

Thailand

August bis September machten Gerda und ich einen kleinen Ausflug nach Südost Asien, genauer gesagt erforschten wir Laos (wo wir leider wegen Monsum nicht dem Klettervergnügen fröhnen konnten) und Thailand (Geschichten auf: gego.info). Natürlich durfte ein kleiner Kletterstop in Krabi und Ko Phi Phi nicht fehlen. Material konnte ohne Probleme vor Ort ausgeborgt werden und ein Kletterführer war auch sofort zur Hand. Das Angebot an Klettermöglichkeiten ist enorm, wobei die Gebiete mit leichteren Routen am Vormittag meist mit Kletterkursen überfüllt sind. Jedoch gibts auch hier genügend Ausweichmöglichkeiten und ab Mittag sind die meisten “Kursler” eh schon am Strand.

23Sep/052

Mallorca

Gernot und Josef in Mallorca- Ein Klettertagebuch 20. März 2005 bis 27. März 2005 (Osterferien) Vielen Dank an Josef für den tollen Urlaub! zum vergrößern der Bilder einfach auf die kleinen Photos klicken Besuchte Gebiete

Sonntag 20. März 2005 1310 Abflug von Linz (sehr schöner Airport, völlig problemloses Einchecken.) Nach der Ankunft 1520 in Palma de Malloca mit dem Mietauto (nagelneuer Ford Fiesta) auf der Autobahn nach Peguera (20 Minuten) in das Hotel Valentin Peguera. Nach dem Einquartieren noch rasch ein kleiner Ausflug nach Santa Ponca, wo wir sogar noch 2 kurze Routen im linken Teil klettern (6a, 6b+, nicht sehr lohnend, aber ein Auftakt nach Maß?!)



Montag 21. März Wir besuchen Sa Gubia - ein sehr schönes Gebiet mit vielen Touren in allen Graden. Gute Absicherung. Bester Sektor: Pares dei Coloms! (aus der Sicht des Zustiegs die Wand links). Für Familien ist der Sektor Princess ideal.



Dienstag 22. März Heute sind wir in Valldemossa. Wir entscheiden uns für die längere Fahrt über die Küstenstrasse, die landschaftlich sehr lohnend ist. Kaum angekommen (wir sind die ersten) treffen weitere Österreicher ein (Alfred Riedl & Co). Im laufe des Tages wir es relativ warm. Hoch über dem Meer genießen wir die schönen Klettereien. (Hakenmaterial und Abstände teilweise unangenehm!)



Mittwoch 23. März Cala Magraner steht auf dem Programm. Die etwas längere Anfahrt lohnt sich. Direkt an einem schönen Kiesstrand (nette Badebucht) klettern wir unsere Zehen und Finger wund. Ein Engländer geht sogar baden! (Ich mache meine Ankündigung es ihm gleichzutun nicht wahr! Bin eben doch ein verweichlichter Mitteleuropäer)



Donnerstag 24. März Crevetta: Die leidgeprüften Fingerkuppen werden hier auf das äußerste strapaziert (Mein Daumen erhält ein kleines Loch auf Lebenszeit). Ambiente und Kletterrouten phantastisch!



Freitag 25. März Port Soller&Puig de Garaffa: 2 Gebiete an einem Tag. Der sehr kurze Zustieg im ersten Gebiet erlaubt nach einer etwas kürzeren Klettereinheit noch den Besuch im 2. Gebiet, wo wir Locals treffen.



Samstag 26. März nochmals nach Sa Gubia. Das größte Gebiet hält noch viele schöne Routen bereit, von denen wir noch eine relativ große Zahl begutachten können. Wir finden diesmal noch schönere Klettereien als am Wochenbeginn - eventuell sind wir aber auch schon viel besser in Form, und klettern wesentlich schwierigere Dinge. Bei der letzten Route (6b, laut Josef das Highlight der Woche, melden meine Muskeln “Battery Low”)



Sonntag 27. März Um 8 Uhr verlassen wir unser Hotel (sehr, sehr gutes Quartier, unglaubliches Essen, von dem wir zu viel verschlingen). Nach einer kurzen völlig problemlosen und entspannenden Rückreise, werden wir von unserer Familie in Linz abgeholt. Eine traumhafte Osterwoche ist Geschichte. Neue Projekte liegen in Gedanken bereits vor.