Wachau Climbing Klettern in der Wachau

21Sep/052

Schwierigkeit Schwierigkeitsbewertung

Autor: Josef Brandl

Das Bewerten der Schwierigkeit einer Kletterroute ist ein komplexes Problem, dem man sich nur mit viel Erfahrung einigermaßen sicher nähern kann. In unserer Gegend ist die gebräuchlichste und am längsten verwendete Schwierigkeitsskala, die sog. UIAA-Skala. Aus Modegründen, und weil Sportkletterer immer häufiger immer weiter entfernte Gebiete im Ausland besuchen, wird auch zunehmend die französische Skala benutzt. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Skalen, auf die hier einzugehen zu weit führen würde. Folgende weithin akzeptierte Vergleichstabelle erlaubt zumindest einigermaßen einen Vergleich zwischen den gängigsten Skalen.

Schwierigkeiten Überblick

Einige der wichtigsten Probleme, die es beim Bewerten zu beachten gilt, sollen hier kurz angeführt werden: Die Bewertung bezieht sich auf einen ganz bestimmten Begehungsstil, der im Sportkletterbereich als Rotpunktbegehung bezeichnet wird. Gemeint ist damit eine Begehung, bei welcher der Kletterer im Vorstieg, alle Sicherungen im Zuge der Begehung selbst anbringend, in einem Zuge, ohne Sturz die Route durchklettert, ohne dabei künstliche Haltepunkte zu verwenden. Das Seil dient dabei ausschließlich der Sicherung und darf nicht als Kletterhilfe fungieren.
Im Zuge eines stetigen Annäherns an persönliche Limits mussten Kletterer immer wieder Konzessionen an diesen Stil machen (weil eben eine Begehung nur fast im Rotpunktstil erfolgte), was zu verschiedenen Bezeichnungen für diverse Stilvarianten (Toprope, Pinkpoint, A0, Rotkreis, usw.) führte. Diese Vielfalt an Begehungsstilen macht das Problem des Bewertens insofern noch schwieriger, weil man seine persönliche, wie auch immer geartete Begehung in dieses Bewertungsschema zu pressen versucht.
Macht man es sich zur Regel einen Bewertungsvorschlag erst dann abzugeben, wenn man eine Rotpunktbegehung erreicht hat, so hat man schon einen wichtigen Schritt in die Richtung einer halbwegs objektiven Bewertung getan (soweit das überhaupt möglich ist!).
Da wie auf anderen Gebieten die Spitzenkletterer oft als Trendsetter auftreten, hat sich das Vorhängen von Schlingen weit verbreitet. Dieser Stil wird Pinkpoint genannt, wobei der Übergang zum Toprope ein fließender ist, da immer längere Schlingen oder Schlingenketten den Unterschied zwischen diesen Stilen verschwinden lassen! Auf jeden Fall bedeutet dieser Stil eine physische Erleichterung (man spart ja Kraft und Zeit), die je nach Gegebenheiten u.U. vernachlässigbar ist.
Die psychische Entlastung ist aber meistens der Grund für die Wahl diese Stilart und diese ist meist ganz erheblich! Welcher Stil auch immer bevorzugt wird, ist Sache jedes einzelnen Kletterers, es soll ja in erster Linie auch Spaß machen, was bei großen psychischen Anforderungen ja nicht mehr gegeben sein muss. (Es gibt auch Kletterer die aber gerade diesen Aspekt suchen!) Eine notwendige Bedingung für die Bewertung von Schwierigkeiten einer Route ist eine Begehung unter vergleichbaren Voraussetzungen. Andernfalls kommt es zur Einführung weiterer Skalen, was zwar nicht im Sinne besserer Vergleichbarkeit liegt, aber implizit doch geschieht, wenn man Bewertungen unterschiedlicher Gebiete betrachtet!

Ein anderes Problem hat sich durch die enorm verbesserte Sicherungstechnologie ergeben. (Klebehaken in kurzen Abständen, Seile, die praktisch nicht reißen, usw.)

In vielen Routen ist es leicht möglich einzelne Passagen problem- und gefahrlos immer genauer einzustudieren und die erforderlichen Bewegungsabläufe zu optimieren. (die Route wird praktisch in Boulderpassagen zerteilt) Züge, die zunächst von einem Kletterer gar nicht ausgeführt werden können, werden nach hinreichend vielen Versuchen soweit aufgelöst, dass sie im Nachhinein eigentlich kein Problem mehr darstellen. Dies führt häufig dazu, dass man für derartige Begehungen einen viel zu geringen Schwierigkeitsgrad vorschlägt.

Oft spielt auch die Überlegung eine Rolle, dass ein anderer Kletterer einen Bewertungsvorschlag als zu hoch abqualifizieren könnte, was ein beliebtes Signal sein kann um uns mitzuteilen, dass er ja viel besser ist, hat er doch die Schwierigkeiten nicht als solche empfunden! Dies führt in der Regel dazu, Schwierigkeiten eher zu niedrig zu bewerten.

Als letztes Problem sei hier der Umstand angeführt, dass Bewertungen in verschiedenen Gebieten oft sehr stark differieren können (individuelle psychologische Phänomene lassen sich auch in Gruppenstrukturen wiederfinden) Dieses Problem ist aber kein besonders drängendes, solange die Bewertungen innerhalb des Gebietes stimmig sind! Es ist sicher sinnvoll, wenn jeder Kletterer eigene Überlegungen zu den Bewertungen anstellt, diese mit seinen Erfahrungen in Einklang zu bringen versucht, und sich nicht krampfhaft an Zahlen festhält, die irgend jemand, irgend wann, irgend wo hingeschrieben hat!

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  1. Hallo Josef

    Wir haben einander vor gut einem(eher zwei) Jahr(en) beim Klettern in der Wachau kennengelernt. Kurz nach dem Austausch unsrer Telefonnummern wurde ich jedoch am Knie operiert und konnte deshalb ein Jahr nicht klettern. Danach hab´ ich Dich ein, zwei Mal angerufen. Ich glaub´ das letzte Mal wegen dem Transamerikapfeiler; weil ich ihn klettern wollte aber Deine Meinung einholen wollte bzgl. Deiner Einschätzung wegen der Steinschlaggefahr. Inzwischen bin ich den Pfeiler längst geklettert – Superroute, hat mir wahnsinnig gefallen.
    Mein diesmaliges Anliegen. Ich hab´ vor ca.3Wochen mein Handy samt Telefonnummern – auch Deiner – verloren!

    Deshalb ist dies nun meine Bitte mir noch einmal Deine Telefonnummer zu geben.

    Vielleicht kommen wir dann ja doch noch einmal zum gemeinsamen Klettern. Ich glaub´ mich auch zu erinnern, das letzte Mal haben wir einander bei der Civetta letztes Frühjahr getroffen. Hier noch ein Hinweis für Dich zu wissen wer ich bin Du hast mich damals gefragt wofür meine Handgelenkbandagen sind, ich kletter immer mit Brust und Sitzgurt, eingetapten Fingern, und unterscheide auch zwischen rot- und pinkpoint (-: !

    Liebe Grüße Pauli

  2. Hallo Josef

    Wir haben einander vor gut einem(eher zwei) Jahr(en) beim Klettern in der Wachau kennengelernt. Kurz nach dem Austausch unsrer Telefonnummern wurde ich jedoch am Knie operiert und konnte deshalb ein Jahr nicht klettern. Danach hab´ ich Dich ein, zwei Mal angerufen. Ich glaub´ das letzte Mal wegen dem Transamerikapfeiler; weil ich ihn klettern wollte aber Deine Meinung einholen wollte bzgl. Deiner Einschätzung wegen der Steinschlaggefahr. Inzwischen bin ich den Pfeiler längst geklettert – Superroute, hat mir wahnsinnig gefallen.
    Mein diesmaliges Anliegen. Ich hab´ vor ca.3Wochen mein Handy samt Telefonnummern – auch Deiner – verloren!

    Deshalb ist dies nun meine Bitte mir noch einmal Deine Telefonnummer zu geben.

    Vielleicht kommen wir dann ja doch noch einmal zum gemeinsamen Klettern. Ich glaub´ mich auch zu erinnern, das letzte Mal haben wir einander bei der Civetta letztes Frühjahr getroffen. Hier noch ein Hinweis für Dich zu wissen wer ich bin Du hast mich damals gefragt wofür meine Handgelenkbandagen sind, ich kletter immer mit Brust und Sitzgurt, eingetapten Fingern, und unterscheide auch zwischen rot- und pinkpoint (-: !

    Liebe Grüße Pauli Berger paulusbe@gmx.net 0680/2068338


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